Unfruchtbarkeit – Eine neue Hoffnung für Frauen:

 

Auf einem Naturheilkundekongress in Freudenstadt hat Dr. Robert Kovarik aus Bad Aachen einen interessanten Vortrag gehalten.


Bei einer gebärmutterbedingten Unfruchtbarkeit kann man mittels Mooreinbringung in die Scheide eine Sterilität oft verblüffend erfolgreich behandeln.


Eine Dysmikrobie der Scheide wird durch das eingebrachte Moor und dem dadurch verbesserten Scheiden-pH deutlich optimiert und mit dem Milchsäurebazillus angereichert.


Dr. Robert Kovarik empfiehlt täglich eine 50°C warme Moorbrei-Einbringung in die Scheide zu vollziehen und danach die Scheide vom Ende der Periode bis ca. zwei Tage vor dem Eisprung mit Salzwasser zu spülen.

Dadurch wird auch die Gebärmutterinnenwand verstärkt, was sich im umgekehrten Falle auch negativ auf die Ei-Einnistung auswirken würde und eine Sterilität nur noch mehr begünstigt.


Eine Eileiter-Sterilität wird durch die Aufnahme der Torfinhaltsstoffe gebessert, weil dadurch die Bewegung des Eileiters, oder Krämpfe dieses, gemildert werden.


Eine Auflockerung und Befeuchtung von verwachsenen Eileiterteilen, sowie die Aktivierung des Lymphflusses und die verbesserte Durchblutung der Blasenarterie sind Folgeerscheinungen.


Auch die Östrogenproduktion wird durch die Erwärmung der Blasenarterie und dem positiven Einfluß auf das Nervengeflecht der Gebärmutter angeregt.


Vielen Frauen wird zur Auslösung des Eisprungs bei Sterilität das Präparat 'Clomifen' verordnet. Doch die Wirkung bleibt auch hier manchmal aus. Es hat sich gezeigt, daß sich bei einer Clomifenresistenz auch die oben genannte Methode vielfach bewährt hat.

 

 

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