Arm mit Faustbildung, Binde und  Schlauch, Aderlass Faustballung - Verbessert den Blutfluss

Der Aderlass:



 

'Die ständige Sorge um die Gesundheit ist auch eine Krankheit'

                                   (Platon)

 

 

 

 

 



 

Der Aderlass ist ein uraltes Heilverfahren und war schon in der Antike zur Heilung oder Linderung bekannt.



Im Mittelalter war der Aderlass eine Therapie, die sehr häufig angewandt wurde. Meist aber zu häufig und unnötig, weshalb der Aderlass über die Jahre ziemlich in Verruf geraten ist.

 

Bei dieser Therapieform, die schon der griechische Arzt Hippokrates (460-370 v. Chr.) angewandt hat, werden dem Organismus zwischen 100 – 500 ml Blut entzogen, um den Körper sowohl von schädlichen Stoffen im Blut als auch von einer Blutfülle zu entlasten und dient auch als Umstimmungsmittel bei chronischen Krankheiten.

 

Der Aderlass wird sowohl in naturheilkundlichen Praxen als auch in der Schulmedizin angewandt.

 

Das Fehlen des Blutes führt zum Nachströmen von eiweißarmer Flüssigkeit aus dem Zwischenzellgewebe und das Blut wird verdünnt.


Die Zusammenballung und die Zähflüssigkeit der roten und weißen Blutkörperchen, sowie die der Blutplättchen werden verbessert und es tritt eine allgemeine Durchblutungsförderung ein. Eine Leistungssteigerung der blutbildenden Organe wird aktiviert.

 

Der Blutentzug kann fehlgesteuerte Organfunktionen wieder ins Gleichgewicht bringen, da er in vegetativhormonale Abläufe eingreift.

 

 

 

Anwendungsbeispiele:

  • Bluthochdruck

  • Ohrensausen (Tinnitus)

  • Kopfschmerzen

  • Schlaganfallgefahr

  • Schwindel

  • Fettstoffwechselstörung

  • krankhafter Vermehrung der roten Blutkörperchen

  • bestimmte Formen der Eisen-Stoffwechselstörung

 



Patientin liegt Arm ausgestreckt Blutabnahmebesteck weiße Unterlage Liege Tupfer Abbindeschlauch Beispiel: Modernes Aderlaß-Abnahmesystem mittels Vakkumflsche am liegenden Patient
Patientin liegt, Arm ausgestreckt,  Blutabnahmebesteck, Blut fliesst in Flasche Beispiel: Altes Aderlaß-Abnahmesystem mittels Schwerkraft und offener Glasflasche am liegenden Patient

Film über den Aderlass